November 15, 2009 von lordofnewdawn
Nachtrag: 29. Oktober bis 2. Novemer
An besagtem Wochenende hatten wir unser sogenanntes „Reise-Wochenende“. Für mich ging es wie für die meisten nach Edinburgh – mit dem eigenen Auto!
Unterwegs haben wir einen kleinen Abstecher Richtung Hadrianswall gemacht. Ist wirklich beeindruckend – und man eine Wahnsinnssicht auf die Landschaft !!
Edinburgh selbst hat wunderschöne alte Gebäude und viele Parks – aber nur wenige und teure Parkplätze !!
Dorthin mit dem Auto zu fahren ist keine gute Idee, außer man übernachtet in einer Herberge mit Privatparkplatz (dahin habe ich nach einer Nacht dann auch gewechselt).
Natürlich war auch über Halloween viel los, viele kostümierte Leute und an jeder Ecke „Grusel-Touren“,
die sich mit Mordgeschichten und den Katakomben von Edinburgh beschäftigen. Außerdem waren die letzten Tage des „Storyteller-Festival“, aber davon hat man nicht übermäßig viel gesehen.
Edinburgh Castle war ein Höhepunkt (Bilder folgen hoffentlich bald), außerdem lohnt sich das „Scottish National Museum“ !!
Hatte eine interessante begegnung mit einem New Yorker,“Jimmy“, der im Hostel im gleichen Raum wie ich geschlafen hat. Er war nach 3 Monaten Reisen durch Europa schon fast wieder auf dem Heimweg. Ich glaube ich könnte das nie in dem Stil durchziehen: ankommen, nach einer Herberge suchen, immer unsicher, was bzw. wo man in ein paar Tagen ist.
Nach einer Nacht in einem Hostel bin ich dann in ein Bed & Breakfast etwas weiter außerhalb umgezogen. Ich frage mich im Nachhinein, ob das ein Fehler war, weil ich damit dem Verlangen nach Komfort nachgegeben habe, quasi wieder in meine „comfort zone“ zurückgegangen bin. Aber wie kann mich Gott jemals benutzen, wenn ich bei jedem Widerstand ausweiche, mir etwas bequemeres suche?